Kanalabteilung

107 Sonderbauwerke, 25 km Verbandssammler und zahlreiche Pump- und Regenbecken – zentral betreut und überwacht, damit das Abwasser im gesamten Verbandsgebiet sicher zur Kläranlage in Neckarsulm gelangt.

AZV Pumpenanlage – Sauberes Wasser

Zentrale Betreuung des Kanalnetzes

2010 hat der Abwasserzweckverband Unteres Sulmtal von den Mitgliedsgemeinden 107 Sonderbauwerke wie Pumpwerke, Regenüberlaufbecken und Retentionsbodenfilter sowie Sammler und Druckleitungen übernommen. Diese werden nun zentral von der Kanalabteilung betreut und überwacht.
Ein Sanierungskonzept sorgt über die nächsten Jahre dafür, dass die Abwässer im Verbandsgebiet auch zukünftig sicher zur Kläranlage in Neckarsulm gelangen. Die ersten beiden Retentionsbodenfilter verbessern die Qualität des Abschlagswassers bereits deutlich und leisten so einen großen Beitrag zum Gewässerschutz. Nach dem Anschluss der Schlüsselbecken und Pumpwerke an das neue Prozessleitsystem greift künftig auch das geplante Kanalbewirtschaftungs- und Managementsystem.

Technische Daten

Im 11.500 ha großen Verbandsgebiet betreut die Kanalabteilung 25 km Verbandssammler und 6 km Druckrohrleitung. In Pumpwerken und Regenrückhaltebecken sorgen 73 Pumpen für den sicheren Abtransport des Abwassers.
Netz & Anlagen
11.500 ha

Verbandsgebiet

25 km

Verbandssammler

6 km

Druckrohrleitung

52.000 m³

Rückhaltevolumen

Sonderbauwerke
12

Abwasserpumpwerke

67

Regenüberlaufbecken

11

Regenrückhaltebecken

15

Regenüberläufe

2

Retentionsbodenfilter

Gemeinsam für sauberes Wasser

Verband

Um die Vorteile einer gemeinsamen Abwasserreinigung zu nutzen, schlossen sich 1972 die Städte Neckarsulm und Weinsberg sowie die Gemeinde Erlenbach zum Abwasserzweckverband Unteres Sulmtal zusammen. In den folgenden Jahren wuchs der Verband stetig: 1975 kamen Obereisesheim und Bad Friedrichshall dazu, 1983 Eberstadt, später Bad Wimpfen und Untereisesheim, und seit 2016 ist auch Offenau Mitglied.

Heute umfasst das Verbandsgebiet rund 11.500 ha mit etwa 75.000 Einwohnern – von ländlich geprägten Gemeinden bis hin zu Städten mit großer Industrie. Die gemeinsame Organisation bringt allen Mitgliedern die gleichen Vorteile: eine schlanke, kostengünstige Struktur, die technischen und wirtschaftlichen Vorteile einer Großkläranlage sowie die effiziente Betreuung von Verbandssammlern, Pump- und Sonderbauwerken durch eine zentrale Kanalabteilung.